Endurance Day 2009

Fast 180 Bike-Teams mit über 640 Fahrern gingen auf dem „Österreicher" in Torgau erneut das 24-Stunden-Enduro, den Endurance-Day an. Auf dem abwechslungsreichen Rundkurs, der diesmal sogar zwei Häuserdurchfahrten barg, dauerte eine Runde durchschnittlich bis zu 15 Minuten - für die Top-Teams!

Vom Start weg sah alles nach einem Duell zwischen dem Team von Matthias Engel mit Derrik Görner, Tobias Kirbach und den Gastfahrern Sascha Eckert und Altmeister Radek Matoska, und dem BMW-Touratech-Racing-Team mit Torsen Elze, Lars Würdemann, Bernd Eckenbach und GCC-Piloten Mickael Musqin aus.

Doch das BMW-Team hatte schon frühzeitig einen Ausfall: Lars Würdemann landete unsanft in einer Häuserpassage auf dem Fußboden und verletzte sich dabei einen Halswirbel. Nach drei Stunden kam er zwar schon wieder mit einer Halskrause aus dem Krankenhaus zurück, doch an ein Weiterfahren war nicht zu denken: „Ich hatte das letztes Jahr schon mal mit dem Nachbarwirbel - da werden die Hände taub, weil die Bandscheibe auf die Nerven drückt." An ein Weiterfahren war für ihn nicht zu denken, und so ging das Team mit drei Fahrern auf die verbliebenen Stunden.

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Endurance Day 2008

Sandsturm in der Südsee…

…könnte man auch als richtigen Titel für den BABOONS Endurance Day 2008 nehmen. Das anhaltend trockene Wetter vor und während des Rennens sorgte zwar für beste Stimmung bei den Zuschauern, aber auch für einen Sandsturm den die Region in der Form wohl noch nicht erlebt hatte! Über 1000 Maschinen wühlten in 36 Stunden Wettbewerbsgeschehen den Boden rund um das Tropical Island gehörig auf! Und während die Besucher des Tropical Island die Ruhe und Entspannung der künstlichen Südsee genießen konnten, gab es für die Besucher des Endurance Days jede Menge Action und Spannung!

Die Quads kämpften diesmal gleich über 12 Stunden und der Start pünktlich um Mitternacht war eines der Highlights des Wochenendes. Auch wenn die bereits legendären Bunkerüberfahrten für die Quads nicht in das Programm aufgenommen wurden, so hatten die 4-rädrigen Piloten genug zu kämpfen. Hohes Tempo, dichter Staub und mehr und mehr Wellen auf der Strecke verlangten den Quad-Piloten alles ab! Das Rekordteilnehmerfeld schenkte sich auf der Strecke wirklich nichts und so gab es jede Menge Überholmanöver und Zweikämpfe zu beobachten.

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Endurance Day 2007

Jenseits der Donnerkuppel…

…trifft sich Mad Max mit anderen Crazy Guys, um sich’s so richtig zu besorgen. In der Donnerkuppel herrscht eine Welt jenseits des rauen Alltags. Dort trifft man nur glückliche Menschen, die abgeschirmt unter künstlicher Sonne an einer künstlichen Lagune ein Leben in Luxus genießen. Draußen wird ums Überleben gerungen.
Ein Szenario, wie in einem guten Science Fiction – und beim Endurance-Day 2007 am Tropical Island südöstlich von Berlin doch Realtität. Weit über 200 Teams kämpften gegen die Unbilden eines ehemaligen Militärflugplatzes, gegen den Inneren Schweinehund, den Sand, die Hitze und das Wasser eines brutalen Gewittersturms.
Die Quads besorgten es sich fünf Stunden lang, die Helden der zwei Räder einen ganzen Tag und eine ganze Nacht. Dramen spielten sich ab in den bis zu zwei Meter tief ausgefrästen Spurrinnen der Bunker-Auffahrten, wo die Ritter mit ihren Schwertern zwischen den Zähnen um die beste Spur rangen. Die langen Vollgasgeraden fuhren sich wegen der Bodenwellen am Ende auf 50 Meter Breite aus, wurden zu Spielplätzen für Drehzahlorgien oder auch Plätzen der kurzen Erholung zwischen den anspruchsvolleren Aufgaben.

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Endurance Day 2006

Wenn’s dem Offroader zu bunt wird, geht er aufs Eis tanzen – oder er wagt den Start bei den 24 Stunden des BABOONS Endurance-Day. Nur die härtesten Offroader stellten sich der Herausforderung.
Nach der kurzfristigen Verlegung des diesjährigen Endurance-Days, der einzigen Offroad-Veranstaltung dieser Art in Deutschland, hatte das Team um Nicky Neubert in Langensteinbach alle Hände voll zu tun, das riesige Starterfeld von über 150 Teams mit Fahrerlagefläche und passendem Gelände zu verarzten. Dies gelang sehr gut. Kurzerhand wurde eine Straße zur Boxengasse erklärt, so dass die Teams ordentlichen Platz auf festem Untergrund hatten.

Doch vorweg: Eigentlich sollte der 2006er Endurance-Day ja auf Gut Priefel bei Altenburg über die Bühne gehen. Doch die EU-Bürokratie schlug dem Kult-Event ein Schnippchen. Angemietete stillgelegte Ackerflächen wären aus EU-rechtlichen Fördergründen aus der Förderung geflogen, weshalb einige Landwirte ihre Geländezusagen zurückzogen. Ein spitzfindiger Agrar-Bürokrat war im Paragraphendschungel auf den Passus gestoßen. Nix mehr war’s mit Altenburg, obwohl die Landkreisverwaltung alles versuchte, um die Mega-Veranstaltung im Landkreis zu halten. So musste innerhalb von 14 Tagen ein anderes Gelände gefunden und genehmigt und dieses innerhalb von acht Tagen für die Veranstaltung fit gemacht werden. Eine ausgesprochen schwierige Aufgabe…

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